Kursbuch 170
Ein Vorwort
Das Kursbuch hat wieder einen verlegerischen Ort. Seit 1965 auf Reisen, von Suhrkamp, Wagenbach über Rotbuch und Rowohlt zum Zeitverlag, beleben wir es nach einer vierjährigen Pause in unserem Verlagshaus wieder. Mit dieser Inverlagnahme wollen wir das Kursbuch zukünftig dreimal jährlich als Periodikum entlang den Programmlinien unseres Hauses als herausgehobenen Ort für zeitkritische Autorinnen und Autoren neu etablieren.
Mit unserem Buchprogrammzeichnen wir Verbindungslinien zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Als Sachbuchverlag verstehen wir unsere Arbeit als Wissens- und Kulturvermittlung. Die Schöpfer der Verbindungslinien sind unsere Autoren, deren inneres Anliegen wir nach außen vermitteln. Unsere Autoren sind unser Programm, die Vielfalt ihrer Perspektiven auf die Vielfalt unserer Lebenswirklichkeit ergeben unsere Programmlinien. Unsere Arbeit gilt den Verbindungslinien zwischen den Sachen, die wir produzieren und organisieren, mit denen wir regulierend umgehen und die uns sozial umgeben. An den Sachen erkennen wir unsere Kultur, am Differenzierungsgrad der medialen Vermittlung der Sachen den Status unserer Kultur. Sachtexte zu verlegen bedeutet, an der Kultur mitzuarbeiten.
...
(Lesen Sie den gesamten Essay im Kursbuch 170)
