Die Geschichte des Kursbuchs
Das Kursbuch wurde 1965 von Hans Magnus Enzensberger und dem Suhrkamp Verlag gegründet. Es entwickelte sich schnell zu einem der Meinungsorgane der Studentenbewegung, erschien ab 1970 im Verlag Klaus Wagenbach, dann bei Rotbuch und ab 1990 im Rowohlt Verlag. Vom Sommer 2005 an gab die ZEIT, federführend Michael Naumann und Tilman Spengler, das Magazin bis zur Nummer 169 heraus. Im Jahr 2008 wurde es eingestellt.
Der Hamburger Murmann Verlag hat 2011 alle Rechte des Kursbuches von der ZEIT GmbH erworben. Ab Februar 2012 wird das Kursbuch wieder dreimal jährlich erscheinen. Damit wird eine der wichtigsten Kulturmagazine des Landes reaktiviert.
Mit dem Münchner Soziologie-Professor Armin Nassehi wurde ein neuer Herausgeber verpflichtet. Er wird zusammen mit dem Verleger Dr. Sven Murmann sowie Chefredakteur Peter Felixberger, Programmdirektor des Murmann Verlages, die Auswahl der Themen und Autoren verantworten. In der Tradition des Kursbuches wird jede Ausgabe monothematisch ausgerichtet sein.
„Der Münchner Soziologieprofessor und Chefredakteur Peter Felixberger wollen die Reihe wieder zu einem publizistischen Vorzeigeort formen, in dem die Widersprüche der modernen Gesellschaft auf den Punkt gebracht werden.“
Handelsblatt , 10. Februar 2012
